Aus der Geschäftsleitung wird ein Vorstand

27.04.2018 11:24:54 | Volkswirtschaft Berner Oberland
Über 140 Mitglieder der Volkswirtschaft Berner Oberland stimmten an der 98. Generalversammlung im Deltapark Gwatt allen traktandierten Geschäften vorbehaltlos zu. Die grössten Neuerungen bringt dabei die Statutenänderung, in welcher die Organe des Vereins eine neue Bezeichnung erhalten und das Stimmrecht angepasst wird.

Die Geschäftsleitung der Volkswirtschaft Berner Oberland heisst nun Vorstand. Das grösste Geschäft, über das die Mitglieder der Volkswirtschaft Berner Oberland anlässlich der 98. Generalversammlung im Deltapark in Gwatt zu bestimmen hatten, war die Statutenänderung. "Der Verein passt seine rechtlichen Grundlagen den aktuellen Gegebenheiten an", erklärte Präsident und Nationalrat Jürg Grossen aus Frutigen. Änderungen erfuhren, neben den angepassten Bezeichnungen für die Organe des Vereins, auch die Stimmrechte: Neu verfügt jedes Mitglied über ein gleichwertiges Stimmrecht. Die über 140 anwesenden Mitglieder aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft stimmten allen traktandierten Geschäften zu.

Unterstützung in der Geschäftsführung

Die Volkswirtschaft Berner Oberland ist im Geschäftsjahr 2017 stark gewachsen. Insgesamt 13 neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wurden für das Angebot der Beruflichen Integration (BIN) an der Kammistrasse in Interlaken neu rekrutiert. Seit 1. Januar 2017 begleitet die Volkswirtschaft Berner Oberland mit diesem Angebot jeweils während vier bis acht Wochen 76 stellenlose Personen auf ihrem Rückweg in den ersten Arbeitsmarkt. Die veränderten Strukturen, vier neue NRP-Projekte sowie politisches Lobbying rund um die Thematik "Bauen ausserhalb der Bauzone" beschäftigten die Organisation im vergangenen Jahr. Diese wichtigen Themen werden die Volkswirtschaft auch 2018 begleiten. Aufgrund der veränderten Strukturen, entwickelt sich die Organisation auch personell weiter: Momentan läuft das Rekrutierungsverfahren für eine neugeschaffene Stelle Finanzen, Controlling und Dienste, die gleichzeitig die Funktion Co-Geschäftsführung oder stellvertretende Geschäftsführung abdecken wird. Diese Person soll künftig gemeinsam mit Geschäftsführerin Susanne Huber die Geschicke der Volkswirtschaft Berner Oberland leiten.

Schwerpunkte: Projekte, Anlässe und Jubiläum

Neben der Festigung und Professionalisierung der bisherigen Organisationsstruktur legt die Volkswirtschaft Berner Oberland für das laufende Jahr den Fokus auf die Weiterbearbeitung der angelaufenen Projekte und die Durchführung von spannenden Anlässen. Neben Elektromobilität und Digitalisierung bleibt auch das Thema «Bauen ausserhalb der Bauzone» im Fokus. Am diesjährigen Gemeindeworkshop wird Maria Lezzi, Direktorin des Bundesamtes für Raumentwicklung, den Behördenvertretern aus den Berner Oberländer Gemeinden Red und Antwort stehen. Einiges an Zeit wird auch die Vorbereitung des Jubiläumsjahres in Anspruch nehmen: 2019 darf die Volkswirtschaft Berner Oberland ihr 100-jähriges Bestehen feiern.

Arbeiten zwischen zwei Welten

Im Anschluss an 98. Generalversammlung erzählte Bea Dolder aus ihrem spannenden Leben zwischen zwei Welten: Die Tourismusexpertin lebt seit 12 Jahren grösstenteils in Mumbai. In ihrem spannenden Referat ging sie auf die Eigenheiten der indischen Kultur ein und erklärte, was Unternehmer erwartet, wenn sie sich auf Geschäfte mit Indien einlassen. Dolder verbringt inzwischen die Sommermonate wieder in der Schweiz, wo sie unter anderem als Gastgeberin im Maison Bergdorf in Interlaken tätig ist.

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Die Mitglieder der Volkswirtschaft Berner Oberland stimmten an der 98. Generalversammlung allen traktandierten Geschäften zu.

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