Veränderungen, Investitionen und Innovationen

06.04.2017 15:00:00 | Volkswirtschaft Berner Oberland
Das Geschäftsjahr 2016 der Volkswirtschaft Berner Oberland verfügte über einige Meilensteine. Neue Geschäftsräume, ein Präsidentenwechsel, der Zuschlag für die Berufliche Integration BIN 2017-2020 und zahlreiche neue Projekte prägten das Jahr. Die vielen Vorarbeiten und Aufwendungen schlagen sich im Jahresergebnis der Organisation nieder: Die Erfolgsrechnung weist einen Verlust von 7’161 Franken aus.

Die einzige Konstante ist die Veränderung – ein Sprichwort das auf das Geschäftsjahr 2016 der Volkswirtschaft Berner Oberland zutrifft. Mit dem Umzug der Geschäftsstelle von Interlaken nach Spiez stand gleich zu Jahresbeginn eine grosse Veränderung an. Die modernen und verkehrstechnisch günstig gelegenen neuen Räumlichkeiten an der Thunstrasse haben sich bewährt. Mit der Einweihung des coworking BERNER OBERLAND wurde im April zudem ein neues Angebot an Büroräumlichkeiten für Pendler, digitale Nomaden, Startups und Homeworker geschaffen. Die flexiblen und fixen Arbeitsplätze erfreuen sich wachsender Beliebtheit und das Angebot an zentralen Meetingräumen im Berner Oberland wird fleissig genutzt. 

Wechsel an der Spitze

An der 96. Generalversammlung kam es zu einem Wechsel an der Spitze der Volkswirtschaft Berner Oberland: Alexander Schenkel übergab das Präsidium an den Frutiger Nationalrat und Unternehmer Jürg Grossen. «Mein Ziel ist es, das Interesse für unsere Organisation auf weitere Kreise auszuweiten und die vielen guten Anlässe und Aktivitäten mit hoher Qualität und Mehrwert für unsere Mitglieder weiterzuführen», schreibt der neue Präsident in seinem ersten Jahresrückblick. Die Volkswirtschaft Berner Oberland organisierte 2016 zwölf Veranstaltungen zu unterschiedlichen Themen aus den Bereichen Politik, Wirtschaft, Kultur und Bildung. Insgesamt haben sich gegen 1'000 Personen aus der Region an diesen Anlässen vernetzt. Die positiven Besucherzahlen der Anlässe und die starke Präsenz der Organisation – unter anderem bei 15 Firmenbesuchen im gesamten Berner Oberland – wirkten sich auch auf den Mitgliederbestand aus. Bei den Wirtschaftsmitgliedern darf die Volkswirtschaft Berner Oberland 2016 eine leichte Zunahme vermelden.

Zuwachs am Standort Interlaken

Erfreuliche Nachrichten gab es auch im Mai: Die Volkswirtschaft Berner Oberland erhielt vom beco Berner Wirtschaft den Zuschlag für die Berufliche Integration BIN 2017-2020. Die Angebote der Arbeitsintegration am Standort Interlaken an der Kammistrasse 13 – ebenfalls seit kurzem in neuen Räumlichkeiten – sind so in naher Zukunft gesichert. 76 Teilnehmerplätze werden 2017 im Bereich Arbeitsintegration durch die Volkswirtschaft Berner Oberland angeboten, im Jahr 2016 waren es noch 48 Plätze. Das vergrösserte Angebot hat auch Auswirkungen auf den Personalbestand: 13 zusätzliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wurden rekrutiert. 

Neue Projekte für 2017

Neben der Arbeitsintegration lanciert, begleitet und unterstützt die Volkswirtschaft Berner Oberland wichtige Regionalentwicklungsprojekte. Allen voran die Wirtschaftsstrategie 2025, die aus neun für den Wirtschaftsraum Berner Oberland relevanten Teilprojekten besteht. Ein Teilprojekt, die Verkehrsinfrastruktur Golden Pass Montreux–Interlaken–Luzern ohne Umsteigen wird bereits umgesetzt. Der Kanton hat dazu die nötigen Beiträge gesprochen. Projekte im Bereich medizinische Grundversorgung und Förderung von Regionalprodukten wurden 2016 weiterentwickelt und sollen in diesem Jahr beim Kanton als Projekte zur Neuen Regionalpolitik eingereicht werden. In dem breiten Themenfeld, das die Wirtschaftsstrategie 2025 abdeckt, agiert die Volkswirtschaft Berner Oberland als Ideengeberin, Impulsgeberin, Lobbyistin und Koordinatorin.

Investitionen für die Zukunft

Die vielen Veränderungen wirkten sich auch auf das Jahresergebnis der Volkswirtschaft Berner Oberland aus. Die Jahresrechnung der Organisation weist für 2016 einen Verlust von 7'161 Franken aus. Dieser lässt sich mit Investitionen in neue Projekte und somit in die Zukunft der Organisation erklären. Dank dieser Vorleistungen ist es der Volkswirtschaft Berner Oberland möglich, auch zukünftig den Wirtschafts- und Lebensraum Berner Oberland mitzugestalten und mit konkreten Projekten zu bereichern. Das laufende Jahr 2017 steht unter dem Zeichen «Innovation und Tradition» – getreu dem Jahresmotto soll aufgezeigt werden, welche Verbindungen von Tradition und Innovation im Berner Oberland besonders erfolgreich gelebt werden. Mit Matthias Glarner konnte für die 97. Generalversammlung vom Donnerstag, 27. April 2017, im ABC Labor in Spiez ein Referent verpflichtet werden, der diese beiden Werte besonders anschaulich verbindet.

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Jahresbericht 2016

Der Jahresbericht 2016 der Volkswirtschaft Berner Oberland steht unter folgendem Link zum Download bereit:

http://www.volkswirtschaftbeo.ch/jb2016 
Jahresbericht 2016 Volkswirtschaft Berner Oberland