Ein turbulentes Jahr und zahlreiche Projekte

27.04.2017 22:24:45 | irene.thali@volkswirtschaftbeo.ch
2016 war ein turbulentes Jahr für die Volkswirtschaft Berner Oberland. Rund 130 Mitglieder der Organisation liessen sich an der 97. Generalversammlung im ABC-Labor in Spiez von Präsident und Nationalrat Jürg Grossen über den Geschäftsverlauf informieren. Im Anschluss an den statutarischen Teil erzählte der Berner Oberländer Matthias Glarner aus seinem Alltag als Schwingerkönig.

«Ein turbulentes Jahr liegt hinter uns», sagte Jürg Grossen, Präsident der Volkswirtschaft Berner Oberland und Nationalrat, zu Beginn der 97. Generalversammlung. In seinem Jahresbericht ging der Frutiger auf die zahlreichen Veränderungen und Neubeginne ein, die das Geschäftsjahr 2016 der Volkswirtschaft Berner Oberland prägten. Neue Geschäftsräume in Spiez, die Eröffnung des Coworkings Berner Oberland, der Ausbau der Arbeitsintegration in Interlaken und zahlreiche weitere Projekte standen im vergangenen Jahr an. Die vielen Vorarbeiten und Aufwendungen schlugen sich auch im Jahresergebnis der Organisation nieder: Die Erfolgsrechnung 2016 wies einen Verlust von 7’161 Franken aus. Die rund 130 anwesenden Mitglieder der Wirtschaftsorganisation genehmigten sämtliche Geschäfte der Generalversammlung einstimmig.

Alleingänge bringen nichts

Die Geschäftsführerin Susanne Huber stellte den Mitgliedern das Tätigkeitsprogamm 2017 und die aktuellen Projekte der Volkswirtschaft Berner Oberland vor. Im Bereich Lobbying nimmt die Organisation momentan besonders im Bereich «Bauen ausserhalb der Bauzone» eine wichtige Rolle wahr. Es werden verschiedene politische Aktivitäten – auf regionaler, kantonaler und nationaler Ebene – für die Umsetzung einer vernünftigen Bewilligungspraxis im Kanton Bern koordiniert. «Es ist wichtig, dass wir Berner Oberländer hier zusammenstehen und uns gemeinsam für unsere Anliegen stark machen», so Huber. «Mit Alleingängen erreichen wir nichts.» Des Weiteren fokussiert sich die Volkswirtschaft Berner Oberland auch im laufenden Jahr auf eine starke Vernetzung in der Region.

Wenn, dann richtig

Als Referent im Anschluss an die statuarischen Geschäfte der Generalversammlung durfte die Volkswirtschaft Berner Oberland den Schwingerkönig Matthias Glarner begrüssen. Der sympathische Meiringer Sportler gab den Anwesenden einen Einblick in seinen Alltag als Schwinger. In seinem Referat zeigte Glarner seinen Weg bis zur Krönung am Eidgenössischen in Estavayer auf. «Du musst nicht, du darfst», pflegte sein Vater jeweils zu sagen, wenn es darum ging, ob ein Training absolviert werden sollte oder nicht. «Aber wenn Du etwas machst, dann richtig!» Diese Aussage hat Glarner die letzten 25 Jahre begleitet – und bis heute hält er sich daran. Wenn der Meiringer etwas anpackt, dann richtig. Und sein Erfolg gibt ihm Recht.

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Jürg Grossen, Präsident Volkswirtschaft Berner Oberland und NationalratJürg Grossen, Präsident Volkswirtschaft Berner Oberland.

Susanne Huber, Geschäftsführerin Volkswirtschaft Berner OberlandSusanne Huber, Geschäftsführerin Volkswirtschaft Berner Oberland.

Matthias Glarner, Schwingerkönig 2016, an der Generalversammlung der Volkswirtschaft Berner OberlandMatthias Glarner, Schwingerkönig 2016.

Matthias Glarner, Schwingerkönig 2016, Susanne Huber, Geschäftsführerin Volkswirtschaft Berner Oberland, und Jürg Grossen, Präsident Volkswirtschaft Berner Oberland und Nationalrat (vlnr).
Matthias Glarner, Schwingerkönig, Susanne Huber, Geschäftsführerin Volkswirtschaft Berner Oberland
und Jürg Grossen, Präsident Volkswirtschaft Berner Oberland (vlnr).